Steckbrief

Diaspora-Organisation:

 

Giving Africa a New Face (GAaNF) e.V. - Enabling good Partnership with Africa

Einsatzland:

 

Kenia

Partnerorganisation:

 

Agency for the Development and Training of Small and Medium-sized Enterprises (ADEPME)

Eine akademische Ausbildung mit anschließender Büroanstellung – sogenannte „White-Collar-Jobs“ wünschen sich viele kenianische Eltern für ihre Kinder. Doch dieser Karrierepfad führt nicht automatisch in die Erwerbstätigkeit. Häufig entspricht er zudem nicht den vorhandenen Interessen und Fähigkeiten. Dass Landwirtschaft, Handwerk, Kunst und Unterhaltung sowie Sport gute Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, darüber klärt der in Deutschland ansässige Verein „Giving Africa a New Face“ (GAaNF e.V.) auf.

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Das Projekt trägt Früchte: Ein zuvor arbeitsloser Anthropologieabsolvent ernährt mit seinem Garten seine ganze Familie. Eine 19-Jährige darf nun statt Medizin Bildende Kunst studieren.

Edith Otiende-Lawani, Vorsitzende von GAaNF e.V.

Zusammen mit zwei kenianischen Schulen realisierte er 2019 und 2020 in der Region Kisumu das Projekt „Turn your Talent to Occupation“. Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 25 Jahren sowie deren Umfeld entwickelten eine positivere Einstellung gegenüber nicht-akademischen „Blue-Collar-Jobs“. Unter anderem bei Talentwettbewerben ließ die Jugend ihrer Kreativität freien Lauf. In neu angelegten Schulgärten lernte sie Nützliches über den Gemüseanbau. Mehr als 2.000 Menschen konnten sich über alternative Berufswege informieren. Aus gegebenem Anlass setzte sich GAaNF auch in der COVID-19-Prävention ein. Das Programm Migration & Diaspora förderte im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement des Vereins.

GAaNF e.V. informiert über unterschiedliche Berufswege und zeigt jungen Menschen verschiedene Wege auf.

"Das Projekt hat unserer kreativen Jugend neue Möglichkeiten eröffnet und die Akzeptanz für sogenannte Blue Collar Jobs erhöht. Es war eine tolle Erfahrung, ein Teil davon zu sein.“

Alfred Onyango, Projektleiter bei Key to Life – Genesis Introductory School